Emmer zählt ebenso wie Einkorn zu den ältesten kultivierten Urgetreidearten. Archäologische Funde in Vorderasien, datiert auf 9.000 bis 10.000 v. Chr. belegen, dass er dort seinen Ursprung hat.
Über die Jahrtausende hinweg war der Emmer Grundbestandteil der menschlichen Ernährung. Erst als der im Anbau und der Weiterverarbeitung einfacher zu handhabende Weizen aufkam, wurde der Emmer durch den Weizen von den Feldern verdrängt. Dies führte dazu, dass er in der neueren Geschichte beinahe völlig aus den Köpfen der Menschen verschwand. Der aufkommenden Biobewegung und dem spürbaren Umdenken in unserem Ernährungsverhalten in der jüngeren Vergangenheit ist es zu verdanken, dass der Emmer eine Renaissance auf unseren Feldern erfährt. Waren es zunächst nur einige Biolandwirte, die die Vorteile – sowie beim Anbau als auch in den Eigenschaften - des Emmers (wieder) erkannten und zu schätzen wussten, so ist seit kurzem zu beobachten, dass dies auch andere Landwirte erkennen.
| Nährwerte | Ø / 100 g |
| Energie |
1430 kJ / 341 kcal |
| Fett |
2,7 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren |
0,2 g |
| Kohlenhydrate |
63,3 g |
| - davon Zucker |
1 g |
| Ballaststoffe |
12 g |
| Eiweiß |
12 g |
| Salz |
0,02 g |